Kürbissuppe

Das Wochenende über haben wir Freunde in der Schweiz besucht. In Küttigen bei Aarau um genau zu sein. Von Wandern gehen, Toblerone essen bis hin zum Käse Fondue haben wir alles mitgemacht :). Vielen Dank noch einmal dafür!

Schön war es auch zu sehen, dass Moana mit mir eine Leidenschaft teilt und zwar das Bloggen. Sie hingegen hat sich aber auf einen vegetarischen Mama Foodblog für Kinder spezialisiert –> Miss Broccoli . Viele leckere Rezepte und Tipps rund um die Kleinen. Schaut doch mal vorbei!

Passend zum Herbst stelle ich euch eine sehr sehr leckere und fruchtige Kürbissuppe vor, die ganze bestimmt auch den Kindern munden wird.

Zutaten:

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 3 Birnen
  • 3 Äpfel
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehe
  • 1 EL Currypulver
  • 1 TL Kreuzkümmel (Kumin)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 500 ml Weißwein
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Chili nach Belieben

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch schälen, kleinschneiden und mit etwas Öl in einem Topf andünsten. Kürbis teilen, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch mit Schale in Würfel schneiden. Äpfel und Birnen schälen und in Stücke schneiden. Alles zu den gedünsteten Zwiebeln geben und für weitere 5-10 Minuten andünsten. Die Gewürze dazugeben und verrühren. Mit Weißwein und Brühe ablöschen und für weitere 30 Minuten köcheln lassen. Nun schnappt euch einen Pürierstab und püriert alles ordentlich durch. Zu allerletzt gebt ihr nun die Kokosmilch dazu. Fertig ist die leckere Kürbissuppe. Gerne nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Chili würzen.

Das I-Tüpfelchen für Nicht-Vegetarier in der Suppe sind angebratene Garnelen und/oder Esskastanien. In dem Fall haben wir uns für die Garnelen entschieden.

Apple Crumble

Gestern wurde zu mir gesagt „Einen Apfelkuchen würde ich gerne mal wieder essen“. Und was sage ich? „Einen Apfelkuchen habe ich bereits auf meinem Blog. Wäre ein Apple Crumble auch ok?“ Die Antwort erübrigt sich ja mit diesem Beitrag. 🙂

Ein Apple Crumple ist schon etwas feines. Warm ,saftig, lecker und die Zubereitung beschränkt sich größtenteils auf das Schnibbeln der Äpfel. Ein perfektes Dessert, falls man mal einige Gäste bei sich hat und etwas sucht, was schnell und einfach zuzubereiten ist.

Zutaten:

  • 1 kg Äpfel (z.B, Pink Lady oder Jonagold)
  • etwas Zitronenessenz oder Saft einer halben Zitrone
  • 250 g gemahlene Haselnusskerne
  • 125 g Mehl
  • 175 g weiche Butter
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 TL Zimt
  • ggf. Vanilleeis

Zubereitung:

Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in Würfel schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Eine Auflaufform fetten und die Apfelstücke darauf verteilen.

Nun die gemahlenen Haselnüsse, Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker und Zimt mit dem Knethaken des Mixers vermengen und in kleinen Klümpchen über die Äpfel verteilen.

Im Vorgeheizten Ofen bei 150 °C Umluft (175 °C Ober- Unterhitze) für ca. 40 Minuten backen.

Tadaaaaa! Schon ist der leckerste Apple Crumble aller Zeiten fertig. Wem aber noch das I-Tüpfelchen fehlt, sollte unbedingt Vanilleeis dazu servieren :).

New York Cheesecake

Heute stelle ich euch ein ganz besonderes Rezept vor, welches mir sehr am Herzen liegt. Der New York Cheesecake von Cynthia Barcomi. Dieser Kuchen ist für mich der Inbegriff des Backens. Eine Ko­ry­phäe … einfach nur lecker.

Warum habe ich das Rezept nicht schon früher vorgestellt? Die Zubereitung dauert hier etwas länger. Im besten Fall fängt man bereits am Vortag an, da der Kuchen einige Stunden im Kühlschrank verweilen muss und bisher habe ich ihn immer zu einem speziellen Anlass mitnehmen müssen/wollen. Da wäre es doch etwas komisch gewesen, wenn bereits ein Stück gefehlt hätte :).

Eins muss ich noch zu dem Topping sagen. Normalerweise passen hierzu frische Himbeeren perfekt, jedoch erhält man diese nicht ganzjährig. Daher habe ich dieses Mal einen TK-Beerenmix genommen.

Zutaten für den Boden:

  • 35 g Mehl
  • 30 g Stärke
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier, getrennt
  • 70 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 45 g zerlassene Butter
  • 25 g Zucker

Zutaten für die Füllung:

  • 900 g Frischkäse
  • 320 g Zucker
  • 30 g Stärke
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 175 ml Sahne

Zutaten für das Beerenmix-Topping:

  • 340 g TK Beerenmix, aufgetaut
  • 1 EL Stärke
  • 50 Zucker
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Eine 26er Springform einfetten und mit etwas Mehl bestäuben.

Mehl, Stärke, Backpulver und Salz vermengen und kurz beiseite stellen.

3 Eigelb für 3 Minuten mit einem Mixer verschlagen, bei laufendem Motor 70 g Zucker reinrieseln und 5 weitere Minuten weiterschlagen lassen, bis sich dicke, helle Bänder bilden. Vanillezucker und Zitronenschale untermischen.

Das Mehlgemisch darübersieben und mit einem Schneebesen unterrühren, bis keine weißen Mehlflecken mehr sichtbar sind. Danach die flüssige Butter hineinrühren.

In einer separaten Schüssel das Eiweiß und eine Prise Salz mit einem Mixer steif schlagen. Danach 25 g Zucker hineinrieseln lassen, bis sich Spitzen bilden. Etwas mehr als die Hälfte unter den Teig rühren (Mixer) und danach behutsam das restliche Eiweiß unterrühren.

Den Teig in die Springform geben, für 10 Minuten backen und danach in der Form abkühlen lassen.

Nun nehmt ihr 2 Bahnen Alufolie, legt sie über Kreuz und stellt die Springform in die Mitte. Dann klappt ihr die überstehende Alufolie nach oben und umwickelt so die Form, damit alles dicht ist.

Alufolie über Kreuz

Für die Zubereitung der Füllung gebt ihr 225 g (1/4) Frischkäse, 107 g Zucker (1/3) und 30 g Stärke in eine große Schüssel und verrührt alles auf niedriger Stufe des Mixers etwa 3 Minuten lang. Dann gebt ihr den restlichen Frischkäse (675 g) dazu und fahrt den Mixer auf die höchste Stufe hoch. Restlichen Zucker (213 g) und Vanillezucker dazugeben. Dann die Eier nach und nach hinzufügen sowie zum Schluss die Sahne. Alles nur so lange mixen, bis es gerade so vermengt ist.

Die Creme auf den Boden verteilen und auf ein tiefes Backblech stellen. Das Backblech mit Wasser befüllen, bis die Form ca. 2 cm im Wasser steht. Den Cheesecake 60 Minuten backen lassen (immer noch bei 180 °C ).

Nach der Stunde den Kuchen aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und anschließend mit Alufolie bedecken. Für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen, am besten gleich über Nacht.

Für das Beerenmix-Topping die Beeren, Stärke und Zucker in einem Topf unter ständigem Rühren langsam zum Kochen bringen, für 1-2 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas andickt. 1 Minute abkühlen lassen und über den Kuchen gießen.

Ich verspreche euch, dass dieser Kuchen ein absoluter Knaller ist! Traut euch an das Rezept ran und ihr werdet es nicht bereuen.

Zu finden ist das Rezept in „Cynthia Barcomi´s Backbuch“.

Pflaumen-Marzipan-Schnecken

Da mir meine letzten Hefeschnecken so gut geschmeckt haben (Johannisbeere-Vanillepudding-Schnecken), wollte ich unbedingt mit dem selben Grundteig eine andere Füllung ausprobieren.  In den Sinn kam mir sofort der Hefezopf mit der Marzipan-Pflaumenfüllung –> Marzipan-Pflaumen-Hefezopf. (Beitrag aus 2015)

Da läuft mir ja schon wieder das Wasser im Mund zusammen ^^.

Zutaten für ca. 20 Schnecken (Grundteig):

  • 200 Milch
  • 80 g Butter
  • 1 Würfel Hefe
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 500 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:

  • 200 g Pflaumenmarmelade
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 30 g Butter
  • 1 Eiweiß

Zubereitung:

Erwärmt bei mittlerer Hitze in einem kleinen Topf 200 ml Milch und die Butter, bis sie geschmolzen ist. Gebt das Milch-Butter-Gemisch in eine Schüssel, bröselt die Hefe rein und rührt so lange, bis die Hefe sich komplett aufgelöst hat. Nun Mehl, Zucker, Ei, Salz und Vanilleextrakt dazugeben und mit einem Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Den Hefeteig an einem warmen Ort für ca. 2 h zugedeckt gehen lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr euch um die Füllung kümmern. 200 g Marzipan, 30 g Butter und ein Eiweiß vermengen. Am besten geht das am Anfang mit den Fingern, da das Marzipan und die Butter recht hart sind. Anschließend kommt die Küchenmaschine mit dem Schneebesen zum Einsatz. Bitte vorerst beiseite stellen.

Nehmt euch nun den Teig vor. Knetet zuerst die überschüssige Luft raus und rollt den Teig  auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck aus (sollte nicht dicker als 0,5 cm sein). Verteilt das Marzipan-Butter-Gemisch sowie darauf die Pflaumenkonfitüre.

Rollt den Teig von der Längsseite her auf und schneidet ca. 2 cm dicke Stücke. Verteilt diese auf 2 Backbleche mit genügend Abstand und backt sie für ca. 14 Minuten bis sie goldbraun sind. Fertig sind die Schnecken.

Schneller Kaffeeklatsch Kuchen

Kennt ihr die Situation, dass ihr euch auf einem Sonntag zum Kaffee verabredet, unbedingt einen Kuchen backen wollt, den Tag zuvor aber vergessen habt, dafür einkaufen zu gehen? 🙂 Genau so erging es mir heute morgen.

Daran soll es aber nicht scheitern, denn gewisse Zutaten habe ich immer im Haus, um schnell einen total leckeren Kuchen zaubern zu können. Ich bin mir sicher, dass die eine oder andere Backfee von euch auch diese Zutaten im im Schrank haben wird.

Dieses Rezept ist wieder aus dem Backbuch „Cynthia Barcomi´s Backbuch“ zu finden und wurde von mir etwas abgewandelt. Die Zubereitung ist super einfach, geht schnell und man kann die Zutaten variieren.

Zutaten für 1 Kuchen, 26er Springform:

Trockene Zutaten:

  • 210 g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 65 g Zucker
  • 75 g weiche Butter

Flüssige Zutaten:

  • 1 Ei, leicht verschlagen
  • 250 ml Milch

Zutaten für das Topping, welche je nach Belieben variieren können:

  • 75 g weiche Butter (Grundzutat)
  • 100 g Zucker  (Grundzutat)
  • 1 TL Zimt  (Grundzutat)
  • 100 g Pecannüsse (oder andere Nüsse, die ihr zur Hand habt – vlt. auch Mandelblättchen?)
  • 50 g Rosinen
  • 1 handvoll Preiselbeeren (oder anderes Obst wie z.B. Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren, Äpfel etc.)
  • bei Belieben 100 g gehackte Kuvertüre (ob Weiße-, Vollmilch-, oder Zartbitterschokolade – was euch am besten schmeckt)

Zubereitung:

Den Ofen auf 190 °C Umluft vorheizen und eine 26er Springform einfetten und mit etwas Mehl einstäuben.

Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel vermischen, die weiche Butter in Stücken dazugeben und mit den Fingerspitzen einkneten. Ei und Milch dazugeben und alles verrühren, sodass gerade so ein Teig entsteht. Klümpchen sind erwünscht :). Den Teig in die Backform geben und bei Bedarf das Obst (in meinem Fall Preiselbeeren und Himbeeren) darüber verteilen.

Für das Topping alle Zutaten wieder mit den Fingern vermengen und klümpchenweise auf den Teig verteilen. Falls ihr euch auch für etwas Schokolade entschieden habt, dann diese darüber verteilen.

Den Kuchen für 25 Minuten backen und etwas abkühlen lassen. Ihr werdet überrascht sein, wie lecker dieser Kuchen schmecken wird, ohne viel Aufwand und mit Zutaten, die man fast immer im Haus hat. Und die, die man nicht da hat, ersetzt man ganz einfach mit Zutaten, die da sind.

 

 

 

Johannisbeere-Vanillepudding-Schnecken

In der Saison der säuerlichen Johannisbeeren liegt nichts näher, als sie mit einem leckeren Hefeteig zu verarbeiten. Und statt eines üblichen Blechkuchens, gibt es heute die Schnecken-Variante :). Damit nicht genug … nein, auch Pudding hat heute seinen Auftritt. Die Kombination ist doch ein Kracher oder? Johannisbeeren + Pudding + Hefeteig = ein Traum!

Zutaten für ca. 20 Stück:

  • 200 + 500 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 1 Würfel Hefe
  • 100 g Zucker + 2 EL Zucker
  • 500 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  •  500 g Johannisbeeren
  • etwas Zimt

Zubereitung:

Erwärmt bei mittlerer Hitze in einem kleinen Topf 200 ml Milch und die Butter, bis sie geschmolzen ist. Gebt das Milch-Butter-Gemisch in eine Schüssel, bröselt die Hefe rein und rührt so lange, bis die Hefe sich komplett aufgelöst hat. Nun Mehl, Zucker, Ei, Salz und Vanilleextrakt dazugeben und mit einem Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Den Hefeteig an einem warmen Ort für ca. 2 h zugedeckt gehen lassen.

Während der Hefeteig geht, könnt ihr jetzt den Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten und beiseite stellen.

Die Johannisbeeren waschen und putzen sowie den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.

Nehmt euch nun den Teig vor. Knetet zuerst die überschüssige Luft raus und rollt den Teig  auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck aus (sollte nicht dicker als 0,5 cm sein). Den Teig mit Vanillepudding bestreichen, Zimt rüberstreuen und die Johannisbeeren darüber verteilen. Rollt den Teig von der Längsseite her auf und schneidet ca. 2 cm dicke Stücke. Verteilt diese auf 2 Backbleche mit genügend Abstand und backt sie für ca. 14 Minuten bis sie goldbraun sind. Fertig sind die Schnecken.

Zitronenkuchen mit Mohn

Passend zu dem langen Wochenende und dem strahlenden Sonnenschein gibt es heute einen super leckeren Zitronenkuchen mit Mohn, der schnell und einfach gemacht ist.

Perfekt also für alle „Backmuffel“, die nicht lange in der Küche stehen möchten, dennoch aber eine Glanzleistung hinlegen möchten :).

Zutaten:

  • 180 ml warme Milch
  • 50 g Mohn
  • 180 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier
  • 300 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • Abrieb von 2 Zitronen (+ etwas Saft)
  • 200 g Puderzucker
  • 20 g flüssige Butter
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung:

Ofen auf 175 °C Ober- /Unterhitze vorheizen. Mohn und warme Milch vermengen und für 10 Minuten quellen lassen. Weiche Butter und Zucker mit dem Schneebesen des Mixers cremig schlagen. Eier nach und nach hinzugeben sowie Mehl, Backpulver, 2 EL Zitronensaft, Zitronenabrieb, Mohn-Milch und  alles zu einem glatten Teig vermengen. In eine gefettete Kastenform geben und je nach Backofen für 45 – 60 Minuten backen. Unbedingt nach der Backzeit eine Garprobe durchführen. Hierfür nehmt ihr euch ein Holzstäbchen und testet, ob noch roher Teig kleben bleibt. Falls ja, dann für ca. 5 weitere Minuten backen lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Glasur vorbereiten. Hierfür solltet ihr Puderzucker sieben und mit der flüssigen Butter sowie etwas Zitronensaft mischen, bis eine dickflüssige Glasur entsteht.

Nachdem der Kuchen abkühlen konnte, die Glasur gleichmäßig darüber verteilen und servieren.

Krümelmonster Muffins

Ich hatte an diesem Wochenende das Vergnügen für einen Kindergeburtstag diese besonderen Muffins zu zaubern. Sie sind ein absoluter Hingucker und lassen jedes Kinderherz höher schlagen.

Falls ihr mal DER Star der Party sein wollt, dann bringt einfach diese tollen bunten Küchlein mit :).

Für die Zubereitung könnt ihr ein beliebiges Muffin Rezept zur Hand nehmen. Es spielt keine Rolle, ob ihr euch für eine fruchtige, schokoladige oder ein klassisches Variante entscheidet. Falls ihr aber mal etwas Ausgefallenes probieren wollt, dann schaut euch mal mein Cookie Dough Muffin Rezept an: hier. (Am besten ohne die Mr. Tom Streusel zubereiten, da die Form nicht mehr schön aussehen würde.)

Nehmen wir mal an, ihr habt euch ein tolles Muffin Rezept rausgesucht und wollt nun mit der Verzierung starten:

Zutaten für 12 Krümelmonster Muffins:

  • 1 Päckchen Marzipanrohmasse
  • 1 Päckchen Schokoladendrops (es werden nur 24 Tropfen benötigt)
  • 1 Packung Puderzucker (250 g)
  • 100 g Kokosflocken
  • 20 ml blaue Lebensmittelfarbe, 1 kleines Fläschchen
  • kleine „American Cookies“, 12 Stück

Als erstes vermengt ihr 3 EL Puderzucker mit der Marzipanrohmasse, teilt sie in 24 gleichgroße Stücke und formt diese zu kleinen Kügelchen. Jeweils ein Schokoladendrops reindrücken. Fertig sind die Augen.

100 g Kokosraspel in einer Schüssel mit der blauen Lebensmittelfarbe vermengen, bis sich die Farbe schön verteilt hat.

Rührt 125 g Puderzucker mit etwas Wasser an, bis ein kleisterartiger Guss entsteht.

Tunkt nun die Muffins kopfüber in den Zuckerguss, lasst sie ein wenig abtropfen und wälzt sie gleich danach in den blauen Kokosraspeln, bis alles gut bedeckt ist.

Den Muffin etwas einschneiden und einen kleinen Keks reinstecken. Hier ist es euch überlassen, ob ihr den ganzen Keks verwenden wollt oder ihn etwas anschneidet, sodass nur ein kleiner Teil aus dem „Mund“ schaut. Ich persönlich fand es schöner, wenn nicht der komplette Keks rausgeschaut hat. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Der krönende Abschluss sind die Augen. Fixiert jeweils zwei Kügelchen mit etwas Zuckerguss auf den Muffin und achtet darauf, dass die Augen etwas verdreht sind.

Hefekranz mit Nutella und Kirschen

Hefeteig gestaltet sich manchmal schwierig bei mir. Oftmals geht er nicht auf  und ein anderes Mal klappt es wunderbar. In der Hoffnung eine Konstante rein zubekommen, habe ich mir bei der letzten T***** Party eine „Peng-Schüssel“ gekauft. Ein klein wenig unfreiwillig, aber darauf gehe ich jetzt mal nicht näher ein ;). Hier streiten sich ja die Geister. Wozu benötigt man denn bitte eine Schüssel für den Hefeteig? Tja, nach meinem ersten Versuch hat es sich mir auch nicht ganz erschlossen. Aber gut. Kommen wir mal zu meinem heutigen Rezept: ein herrlicher Hefekranz mit Nutella und Kirschen. Meine heutigen beiden Verkoster haben ihn als gut befunden und auch gleich Nachschlag gewünscht. Ja … es hat wirklich sehr gut geschmeckt. 🙂

Zutaten:

  • 14 g frische Hefe
  • 1 TL + 50 g Zucker
  • 125 ml Milch, lauwarm
  • 350 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 200 g Nutella
  • 300 g TK Kirschen

Zubereitung

Gleich der erste Schritt lässt mein Bäcker-Herz höher schlagen. Wenn man nicht wüsste, dass es simple Chemie ist, würde ich es als Magie bezeichnen. Zerbröselt die Hefe in einen kleinen Behälter und gebt 1 TL Zucker hinzu. Nun rührt ihr so lange, bis die Hefe flüssig wird. Ja … abwarten. Es wird wirklich flüssig. Mein Highlight bei diesem Rezept.

Erwärmt die Milch lauwarm und gebt die Hefe dazu. 350 g Mehl, 50 g Zucker und 1 Prise Salz vermischen, Hefemilch und ein Ei hinzufügen und alles mit dem Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen, bis sich der  Teig verdoppelt hat.

Nehmt euch nun eine 26er Springform und fettet sie mit etwas Butter ein. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und zu einem 30 x 50 cm Rechteck ausrollen. Mit Nutella bestreichen und einen 2 cm breiten Rand jeweils freilassen. Die tiefgekühlten Kirschen darauf verteilen und von der längeren Seite her aufrollen. Teilt nun die Rolle in der Mitte, schneidet aber an einem Ende den Teig nicht komplett durch. Jetzt nehmt ihr euch die beiden Stränge und formt sie zu einer Kordel. Hier schön aufpassen, dass die Kirschen nicht rausfallen. Zum Schluss formt ihr einen Kranz und drück die Enden zusammen. Nun hebt ihr vorsichtig den Kranz an und legt ihn in die Backform und lasst ihn für weitere 30 Minuten gehen.

Nun den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen (200 °C E-Herd) und den Hefekranz für 30 Minuten backen. Nach 20 Minuten mit Backpapier abdecken, sodass er nicht zu dunkel wird. Rausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Schokoladenkuchen mit Himbeeren

Was macht man nicht alles für die lieben Kollegen oder? 🙂

Vor ein paar Tagen wurde mir in einem Social Media Portal ein Video-Link zugesendet, in dem die Zubereitung eines Schokoladenkuchen mit Himbeeren gezeigt wird. (Ach herrje … was ist das denn für ein Satz?! Naja, egal. Ihr wisst schon was ich meine.) Ich bin wieder zu dem Entschluss gekommen, dass ich Videos mit Backanleitung nicht mag. Zumindest finde ich sie zum Nachbacken nicht geeignet. Zum Veranschaulichen einzelner Schritte ist es natürlich top, aber die schriftliche Anleitung ist für mich unverzichtbar. Ich habe doch keine Lust immer nach ein paar Sekunden zurückzuspulen, damit ich die Mengenangabe wieder parat habe. ^^

Da es sich um ein englisch/amerikanisches Rezept handelt, wird hier wieder mit der Maßeinheit „Cups“ gearbeitet. Ich muss gestehen, dass ich die Einheit ziemlich gut finde, da das Abmessen super einfach und schnell geht. Man benötigt entweder die „Cups-Messbecher“ oder schaut sich hier die Umrechnung in Gramm an: US-Maße.

Auch benötigt ihr für dieses Rezept keinen Mixer. Praktisch oder?

Zutaten für eine 26er Springform:

  • 2 Cups Mehl
  • 1 Cup Zucker
  • 1 EL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 4 Eier
  • 1 Cup Sonnenblumenöl
  • 1 TL Vanillearoma (-extrakt)
  • 1 Cup Milch
  • 1/4 Cup Backkakao
  • 1/2 Cup Himbeermarmelade
  • 1 TL rote Lebensmittelfarbe (nur falls vorhanden)
  • 2 Cups Schlagsahne
  • 1 1/2 Cups gehackte Zartbitterkouvertüre
  • etwas Puderzucker
  • ca. 300 g Himbeeren zum Verzieren

Zubereitung:

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

In einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Salz mischen und in einer weiteren Schüssel mit Hilfe eines Schneebesens die Eier mit dem Sonnenblumenöl und dem Vanillearoma verquirlen. Nun gebt ihr das Eier-Öl-Gemisch zu den trockenen Zutaten und verrührt alles mit einem Schneebesen oder Kochlöffel, bis alles gut vermengt ist. Zum Schluss gebt ihr noch die Milch hinzu.

Teilt den Teig gleichmäßig in zwei Schüsseln auf. In die Eine gebt ihr den Kakao hinzu und in der Anderen die Marmelade sowie die Lebensmittelfarbe.

Jetzt kommt der spannende Teil. Bei diesem Schritt habe ich mir wieder eine Küchenhilfe geschnappt, damit alles schneller geht. Gebt nun abwechselnd mit einer Kelle den Teig in die Kuchenform. Angefangen wird von der Mitte aus, sodass zum Schluss der Zebraeffekt entsteht. (Ich habe mich um den Kakaoteig gekümmert und mein Partner um den Himbeerteig – immer im fliegenden Wechsel.)

Den Kuchen für 35 Minuten backen und danach schön auskühlen lassen, bevor ihr ihn mit der Glasur verziert.

Während der Kuchen abkühlt, könnt ihr die  Glasur aber vorbereiten. Hierfür erhitzt ihr bei niedriger Temperatur die Schlagsahne, zusammen mit der gehackten Zartbitterkouvertüre und lasst auch diese Creme etwas abkühlen, damit sie andicken kann.

Nun die Schokoladencreme über den Kuchen verteilen, die Himbeeren am Rand verteilen und mit etwas Puderzucker bestäuben.

%d Bloggern gefällt das: