Schneller Kaffeeklatsch Kuchen

Kennt ihr die Situation, dass ihr euch auf einem Sonntag zum Kaffee verabredet, unbedingt einen Kuchen backen wollt, den Tag zuvor aber vergessen habt, dafür einkaufen zu gehen? 🙂 Genau so erging es mir heute morgen.

Daran soll es aber nicht scheitern, denn gewisse Zutaten habe ich immer im Haus, um schnell einen total leckeren Kuchen zaubern zu können. Ich bin mir sicher, dass die eine oder andere Backfee von euch auch diese Zutaten im im Schrank haben wird.

Dieses Rezept ist wieder aus dem Backbuch „Cynthia Barcomi´s Backbuch“ zu finden und wurde von mir etwas abgewandelt. Die Zubereitung ist super einfach, geht schnell und man kann die Zutaten variieren.

Zutaten für 1 Kuchen, 26er Springform:

Trockene Zutaten:

  • 210 g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 65 g Zucker
  • 75 g weiche Butter

Flüssige Zutaten:

  • 1 Ei, leicht verschlagen
  • 250 ml Milch

Zutaten für das Topping, welche je nach Belieben variieren können:

  • 75 g weiche Butter (Grundzutat)
  • 100 g Zucker  (Grundzutat)
  • 1 TL Zimt  (Grundzutat)
  • 100 g Pecannüsse (oder andere Nüsse, die ihr zur Hand habt – vlt. auch Mandelblättchen?)
  • 50 g Rosinen
  • 1 handvoll Preiselbeeren (oder anderes Obst wie z.B. Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren, Äpfel etc.)
  • bei Belieben 100 g gehackte Kuvertüre (ob Weiße-, Vollmilch-, oder Zartbitterschokolade – was euch am besten schmeckt)

Zubereitung:

Den Ofen auf 190 °C Umluft vorheizen und eine 26er Springform einfetten und mit etwas Mehl einstäuben.

Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel vermischen, die weiche Butter in Stücken dazugeben und mit den Fingerspitzen einkneten. Ei und Milch dazugeben und alles verrühren, sodass gerade so ein Teig entsteht. Klümpchen sind erwünscht :). Den Teig in die Backform geben und bei Bedarf das Obst (in meinem Fall Preiselbeeren und Himbeeren) darüber verteilen.

Für das Topping alle Zutaten wieder mit den Fingern vermengen und klümpchenweise auf den Teig verteilen. Falls ihr euch auch für etwas Schokolade entschieden habt, dann diese darüber verteilen.

Den Kuchen für 25 Minuten backen und etwas abkühlen lassen. Ihr werdet überrascht sein, wie lecker dieser Kuchen schmecken wird, ohne viel Aufwand und mit Zutaten, die man fast immer im Haus hat. Und die, die man nicht da hat, ersetzt man ganz einfach mit Zutaten, die da sind.

 

 

 

Johannisbeere-Vanillepudding-Schnecken

In der Saison der säuerlichen Johannisbeeren liegt nichts näher, als sie mit einem leckeren Hefeteig zu verarbeiten. Und statt eines üblichen Blechkuchens, gibt es heute die Schnecken-Variante :). Damit nicht genug … nein, auch Pudding hat heute seinen Auftritt. Die Kombination ist doch ein Kracher oder? Johannisbeeren + Pudding + Hefeteig = ein Traum!

Zutaten für ca. 20 Stück:

  • 200 + 500 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 1 Würfel Hefe
  • 100 g Zucker + 2 EL Zucker
  • 500 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  •  500 g Johannisbeeren
  • etwas Zimt

Zubereitung:

Erwärmt bei mittlerer Hitze in einem kleinen Topf 200 ml Milch und die Butter, bis sie geschmolzen ist. Gebt das Milch-Butter-Gemisch in eine Schüssel, bröselt die Hefe rein und rührt so lange, bis die Hefe sich komplett aufgelöst hat. Nun Mehl, Zucker, Ei, Salz und Vanilleextrakt dazugeben und mit einem Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Den Hefeteig an einem warmen Ort für ca. 2 h zugedeckt gehen lassen.

Während der Hefeteig geht, könnt ihr jetzt den Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten und beiseite stellen.

Die Johannisbeeren waschen und putzen sowie den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.

Nehmt euch nun den Teig vor. Knetet zuerst die überschüssige Luft raus und rollt den Teig  auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck aus (sollte nicht dicker als 0,5 cm sein). Den Teig mit Vanillepudding bestreichen, Zimt rüberstreuen und die Johannisbeeren darüber verteilen. Rollt den Teig von der Längsseite her auf und schneidet ca. 2 cm dicke Stücke. Verteilt diese auf 2 Backbleche mit genügend Abstand und backt sie für ca. 14 Minuten bis sie goldbraun sind. Fertig sind die Schnecken.

Zitronenkuchen mit Mohn

Passend zu dem langen Wochenende und dem strahlenden Sonnenschein gibt es heute einen super leckeren Zitronenkuchen mit Mohn, der schnell und einfach gemacht ist.

Perfekt also für alle „Backmuffel“, die nicht lange in der Küche stehen möchten, dennoch aber eine Glanzleistung hinlegen möchten :).

Zutaten:

  • 180 ml warme Milch
  • 50 g Mohn
  • 180 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier
  • 300 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • Abrieb von 2 Zitronen (+ etwas Saft)
  • 200 g Puderzucker
  • 20 g flüssige Butter
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung:

Ofen auf 175 °C Ober- /Unterhitze vorheizen. Mohn und warme Milch vermengen und für 10 Minuten quellen lassen. Weiche Butter und Zucker mit dem Schneebesen des Mixers cremig schlagen. Eier nach und nach hinzugeben sowie Mehl, Backpulver, 2 EL Zitronensaft, Zitronenabrieb, Mohn-Milch und  alles zu einem glatten Teig vermengen. In eine gefettete Kastenform geben und je nach Backofen für 45 – 60 Minuten backen. Unbedingt nach der Backzeit eine Garprobe durchführen. Hierfür nehmt ihr euch ein Holzstäbchen und testet, ob noch roher Teig kleben bleibt. Falls ja, dann für ca. 5 weitere Minuten backen lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Glasur vorbereiten. Hierfür solltet ihr Puderzucker sieben und mit der flüssigen Butter sowie etwas Zitronensaft mischen, bis eine dickflüssige Glasur entsteht.

Nachdem der Kuchen abkühlen konnte, die Glasur gleichmäßig darüber verteilen und servieren.

Krümelmonster Muffins

Ich hatte an diesem Wochenende das Vergnügen für einen Kindergeburtstag diese besonderen Muffins zu zaubern. Sie sind ein absoluter Hingucker und lassen jedes Kinderherz höher schlagen.

Falls ihr mal DER Star der Party sein wollt, dann bringt einfach diese tollen bunten Küchlein mit :).

Für die Zubereitung könnt ihr ein beliebiges Muffin Rezept zur Hand nehmen. Es spielt keine Rolle, ob ihr euch für eine fruchtige, schokoladige oder ein klassisches Variante entscheidet. Falls ihr aber mal etwas Ausgefallenes probieren wollt, dann schaut euch mal mein Cookie Dough Muffin Rezept an: hier. (Am besten ohne die Mr. Tom Streusel zubereiten, da die Form nicht mehr schön aussehen würde.)

Nehmen wir mal an, ihr habt euch ein tolles Muffin Rezept rausgesucht und wollt nun mit der Verzierung starten:

Zutaten für 12 Krümelmonster Muffins:

  • 1 Päckchen Marzipanrohmasse
  • 1 Päckchen Schokoladendrops (es werden nur 24 Tropfen benötigt)
  • 1 Packung Puderzucker (250 g)
  • 100 g Kokosflocken
  • 20 ml blaue Lebensmittelfarbe, 1 kleines Fläschchen
  • kleine „American Cookies“, 12 Stück

Als erstes vermengt ihr 3 EL Puderzucker mit der Marzipanrohmasse, teilt sie in 24 gleichgroße Stücke und formt diese zu kleinen Kügelchen. Jeweils ein Schokoladendrops reindrücken. Fertig sind die Augen.

100 g Kokosraspel in einer Schüssel mit der blauen Lebensmittelfarbe vermengen, bis sich die Farbe schön verteilt hat.

Rührt 125 g Puderzucker mit etwas Wasser an, bis ein kleisterartiger Guss entsteht.

Tunkt nun die Muffins kopfüber in den Zuckerguss, lasst sie ein wenig abtropfen und wälzt sie gleich danach in den blauen Kokosraspeln, bis alles gut bedeckt ist.

Den Muffin etwas einschneiden und einen kleinen Keks reinstecken. Hier ist es euch überlassen, ob ihr den ganzen Keks verwenden wollt oder ihn etwas anschneidet, sodass nur ein kleiner Teil aus dem „Mund“ schaut. Ich persönlich fand es schöner, wenn nicht der komplette Keks rausgeschaut hat. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Der krönende Abschluss sind die Augen. Fixiert jeweils zwei Kügelchen mit etwas Zuckerguss auf den Muffin und achtet darauf, dass die Augen etwas verdreht sind.

Hefekranz mit Nutella und Kirschen

Hefeteig gestaltet sich manchmal schwierig bei mir. Oftmals geht er nicht auf  und ein anderes Mal klappt es wunderbar. In der Hoffnung eine Konstante rein zubekommen, habe ich mir bei der letzten T***** Party eine „Peng-Schüssel“ gekauft. Ein klein wenig unfreiwillig, aber darauf gehe ich jetzt mal nicht näher ein ;). Hier streiten sich ja die Geister. Wozu benötigt man denn bitte eine Schüssel für den Hefeteig? Tja, nach meinem ersten Versuch hat es sich mir auch nicht ganz erschlossen. Aber gut. Kommen wir mal zu meinem heutigen Rezept: ein herrlicher Hefekranz mit Nutella und Kirschen. Meine heutigen beiden Verkoster haben ihn als gut befunden und auch gleich Nachschlag gewünscht. Ja … es hat wirklich sehr gut geschmeckt. 🙂

Zutaten:

  • 14 g frische Hefe
  • 1 TL + 50 g Zucker
  • 125 ml Milch, lauwarm
  • 350 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 200 g Nutella
  • 300 g TK Kirschen

Zubereitung

Gleich der erste Schritt lässt mein Bäcker-Herz höher schlagen. Wenn man nicht wüsste, dass es simple Chemie ist, würde ich es als Magie bezeichnen. Zerbröselt die Hefe in einen kleinen Behälter und gebt 1 TL Zucker hinzu. Nun rührt ihr so lange, bis die Hefe flüssig wird. Ja … abwarten. Es wird wirklich flüssig. Mein Highlight bei diesem Rezept.

Erwärmt die Milch lauwarm und gebt die Hefe dazu. 350 g Mehl, 50 g Zucker und 1 Prise Salz vermischen, Hefemilch und ein Ei hinzufügen und alles mit dem Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen, bis sich der  Teig verdoppelt hat.

Nehmt euch nun eine 26er Springform und fettet sie mit etwas Butter ein. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und zu einem 30 x 50 cm Rechteck ausrollen. Mit Nutella bestreichen und einen 2 cm breiten Rand jeweils freilassen. Die tiefgekühlten Kirschen darauf verteilen und von der längeren Seite her aufrollen. Teilt nun die Rolle in der Mitte, schneidet aber an einem Ende den Teig nicht komplett durch. Jetzt nehmt ihr euch die beiden Stränge und formt sie zu einer Kordel. Hier schön aufpassen, dass die Kirschen nicht rausfallen. Zum Schluss formt ihr einen Kranz und drück die Enden zusammen. Nun hebt ihr vorsichtig den Kranz an und legt ihn in die Backform und lasst ihn für weitere 30 Minuten gehen.

Nun den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen (200 °C E-Herd) und den Hefekranz für 30 Minuten backen. Nach 20 Minuten mit Backpapier abdecken, sodass er nicht zu dunkel wird. Rausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Schokoladenkuchen mit Himbeeren

Was macht man nicht alles für die lieben Kollegen oder? 🙂

Vor ein paar Tagen wurde mir in einem Social Media Portal ein Video-Link zugesendet, in dem die Zubereitung eines Schokoladenkuchen mit Himbeeren gezeigt wird. (Ach herrje … was ist das denn für ein Satz?! Naja, egal. Ihr wisst schon was ich meine.) Ich bin wieder zu dem Entschluss gekommen, dass ich Videos mit Backanleitung nicht mag. Zumindest finde ich sie zum Nachbacken nicht geeignet. Zum Veranschaulichen einzelner Schritte ist es natürlich top, aber die schriftliche Anleitung ist für mich unverzichtbar. Ich habe doch keine Lust immer nach ein paar Sekunden zurückzuspulen, damit ich die Mengenangabe wieder parat habe. ^^

Da es sich um ein englisch/amerikanisches Rezept handelt, wird hier wieder mit der Maßeinheit „Cups“ gearbeitet. Ich muss gestehen, dass ich die Einheit ziemlich gut finde, da das Abmessen super einfach und schnell geht. Man benötigt entweder die „Cups-Messbecher“ oder schaut sich hier die Umrechnung in Gramm an: US-Maße.

Auch benötigt ihr für dieses Rezept keinen Mixer. Praktisch oder?

Zutaten für eine 26er Springform:

  • 2 Cups Mehl
  • 1 Cup Zucker
  • 1 EL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 4 Eier
  • 1 Cup Sonnenblumenöl
  • 1 TL Vanillearoma (-extrakt)
  • 1 Cup Milch
  • 1/4 Cup Backkakao
  • 1/2 Cup Himbeermarmelade
  • 1 TL rote Lebensmittelfarbe (nur falls vorhanden)
  • 2 Cups Schlagsahne
  • 1 1/2 Cups gehackte Zartbitterkouvertüre
  • etwas Puderzucker
  • ca. 300 g Himbeeren zum Verzieren

Zubereitung:

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

In einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Salz mischen und in einer weiteren Schüssel mit Hilfe eines Schneebesens die Eier mit dem Sonnenblumenöl und dem Vanillearoma verquirlen. Nun gebt ihr das Eier-Öl-Gemisch zu den trockenen Zutaten und verrührt alles mit einem Schneebesen oder Kochlöffel, bis alles gut vermengt ist. Zum Schluss gebt ihr noch die Milch hinzu.

Teilt den Teig gleichmäßig in zwei Schüsseln auf. In die Eine gebt ihr den Kakao hinzu und in der Anderen die Marmelade sowie die Lebensmittelfarbe.

Jetzt kommt der spannende Teil. Bei diesem Schritt habe ich mir wieder eine Küchenhilfe geschnappt, damit alles schneller geht. Gebt nun abwechselnd mit einer Kelle den Teig in die Kuchenform. Angefangen wird von der Mitte aus, sodass zum Schluss der Zebraeffekt entsteht. (Ich habe mich um den Kakaoteig gekümmert und mein Partner um den Himbeerteig – immer im fliegenden Wechsel.)

Den Kuchen für 35 Minuten backen und danach schön auskühlen lassen, bevor ihr ihn mit der Glasur verziert.

Während der Kuchen abkühlt, könnt ihr die  Glasur aber vorbereiten. Hierfür erhitzt ihr bei niedriger Temperatur die Schlagsahne, zusammen mit der gehackten Zartbitterkouvertüre und lasst auch diese Creme etwas abkühlen, damit sie andicken kann.

Nun die Schokoladencreme über den Kuchen verteilen, die Himbeeren am Rand verteilen und mit etwas Puderzucker bestäuben.

Cookie Dough Kügelchen

Zur Zeit ist ja Cookie Dough in aller Munde. Sei es als Eissorte oder als Komponente im Gebäck. Schon in meinem letzten Rezept habe ich diesen „rohen Keksteig“ verarbeitet und fand viel Anklang. Daher dachte ich mir, es noch einmal mit einer anderen Variation auszuprobieren. Denn mal ehrlich … wer isst denn bitte nicht gerne rohen Keksteig? 🙂

Kleine Kügelchen, ummantelt in Zartbitterschokolade mit einem leckeren Lion Pop Choc-Kern. Gerne kann der Kern mit anderen Süßigkeiten ausgetauscht werden. Zum Beispiel Malteser oder M&M´s.

Zutaten für ca. 20 Kügelchen:

  • 45 g weiche Butter
  • 22 g brauner Zucker
  • 22 g weißer Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 20 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 55 g Mehl
  • 25 g getrocknete und kleingehackte Cranberrys
  • 20 Stück Lion Pop Choc
  • 250 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:

Für den Keksteig vermengt ihr zügig folgende Zutaten mit dem Schneebesen eines Handrührgerätes: Butter, Zucker (alle 3 Sorten), Milch, Salz Mehl und getrocknete Cranberrys. Ungefähr 20 Lion Pop Choc Kügelchen mit etwas Cookie Dough Teig umhüllen und kalt stellen. Nun die Zartbitterschokolade grob hacken und bei geringer Temperatur in einem Topf schmelzen lassen. Die Kugeln in die Schokolade tauchen, abtropfen lassen und auf Backpapier aushärten lassen.

Gefunden habe ich das Rezept in der aktuellen Ausgabe der LECKER Bakery (Special N° 1/2017.

Brownie Cheesecake mit Cookie Dough

Brownie? Cheesecake? Cookie Dough? Alles zusammen in einem Kuchen? Ich muss im Himmel sein! 🙂 Japp und so schmeckt er auch. Einfach nur himmlisch. Aber was habe ich auch erwartet … Kann ja nur sehr gut schmecken und dies konnten meine lieben Kollegen auch bestätigen. Ruki zuki war sie weg, die Kalorienbombe ^^.

Dieses Rezept habe ich auf Pinterest gefunden und konnte einfach nicht widerstehen. Der Kuchen sah einfach nur zum anbeißen aus. Das war auch mein erster Kuchen, den ich nach der amerikanischen Maßeinheit „Cup“ gebacken habe. Glücklicherweise habe ich mal zu Weihnachten von meiner Schwägerin in Spe tolle Messbecher erhalten, womit die Zubereitung kein Problem war.

Hier eine kleine Hilfestellung:

1/4 Cup = 60 ml – 1/3 Cup = 80 ml – 1/2 Cup = 120 ml – 1 Cup = 240 ml

Brownie Cheesecake mit Cookie Dough_Seite

Brownie Cheesecake mit Cookie Dough_Kuchen

Brownie Cheesecake mit Cookie Dough_Gabel

Zutaten für den Brownieboden:

  • 125 g Butter
  • 3/4 Cup gehackte Zartbitterschokolade
  • 1 Cup Zucker
  • 2 Eier
  • 1/4 Cup Milch
  • 1 Cup Mehl

Zutaten für die Cheesecakefüllung:

  • 500 g Frischkäse
  • 3/4 Cup Zucker
  • 3 Eier
  • 1 TL Vanillearoma
  • 1/2 Cup griechischer Joghurt

Zutaten für die Cookie Dough Schicht:

  • 125 g Butter
  • 1/2 Cup Zucker
  • 1/2 Cup brauner Zucker
  • 1/2 Cup gesüßte Kondensmilch
  • 3/4 TL Vanillearoma
  • 1 Cup Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Cup Schokoladendrops

Zutaten für das Topping:

  • 1/3 Cup gehackte Vollmilchkuvertüre
  • 2 EL Butter

Zubereitung für den Brownieboden:

Den Ofen auf 175 °C Umluft vorheizen. Eine 26er Springform mit Butter einfetten. Die Zartbitterschokolade mit der Butter im Topf langsam zum schmelzen bringen, den Topf beiseite stellen und Zucker einrühren. 5-10 abkühlen lassen. Nun die Schokoladenmasse in eine Schüssel geben, Milch und Eier hinzufügen, mit dem Mixer des Handrührgerätes vermengen und zum Schluss mit einem Holzlöffel Mehl unterheben. Alles in die Springform geben und für 25 Minuten backen.

Zubereitung für den Cheesecake:

Nachdem der Brownieboden fertig ist, die Ofentemperatur auf 160°C reduzieren. Alle Zutaten für den Cheesecake verrühren, bis alles gerade so vermengt ist. Achtung! Nicht zu viel rühren, sonst bilden sich zu viele Bläschen beim Backen. Nun die Füllung auf den Brownieboden geben und 50 Minuten backen lassen. Nachdem der Kuchen eine Stunde mit Zimmertemperatur abkühlen konnte, muss er für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank oder besser noch, über Nacht.

Zubereitung der Cookie Dough Schicht:

Butter und Zucker mit einem Mixer vermengen, bis eine leicht fluffige Konsistenz entsteht. Nun die Kondensmilch und Vanillearoma hinzufügen.  Salz und Mehl dazugeben und die Schokodrops dazugeben. Alles gut verrühren. Für diesen Schritt braucht ihr ein wenig Geduld. Verteilt ganz vorsichtig die Cookie Dough Masse gleichmäßig über den Kuchen.

Jetzt kommt der letzte Schritt, um das Kunstwerk fertigzustellen. Schmelzt wieder die Vollmilchkuvertüre und Butter vorsichtig in einem Topf, bis alles geschmolzen ist. Jetzt verteilt ihr gleichmäßig die Schokolade über den Kuchen, bis ihr ein ehrenvolles Muster gezaubert habt :).

Brownie Cheesecake mit Cookie Dough_vorne

Brownie Cheesecake mit Cookie Dough_Gabel

Brownie Cheesecake mit Cookie Dough_Titelbild

Brownie Cheesecake mit Cookie Dough_Anschnitt

Brownie Cheesecake mit Cookie Dough_seitlich1

Thai Quinoa Salat mit Rindfleisch

Diesen Beitrag widme ich einer lieben Arbeitskollegin, die sich von mir ein Quinoa-Rezept gewünscht hat :). Here we go!

Es gibt ja viele Menschen, die mit Quinoa nichts anfangen können. „Anscheinend wieder so ein neues „Super Food“, welches wieder aus unerfindlichen Gründen gehyped wird …“ Aber nix da. Gibt´s tatsächliche schon viele viele Jahre und nicht erst seit gestern.  Es ist nämlich eine super Alternative zu herkömmlichen Beilagen, nur mit weniger Kalorien und sogar für jemanden geeignet, der kein Gluten verträgt (–> da kein Getreide). Wer Näheres zu Quinoa wissen möchte, findet hier einen kurzen Bericht auf der Seite von „essen & trinken“.

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Zutaten für 2-3 Personen:

  • 350 g Quinoa
  • etwas Salz, Pfeffer und Zucker
  • 300 g Zuckerschoten
  • 1 Gurke
  • 4 rote Zwiebeln
  • 400 g Roastbeefaufschnitt oder 1 Scheibe Rindersteak nach Belieben
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Reisweinessig
  • Saft von 2 Limetten
  • 6 EL Sojasoße
  • 4 EL Sesamöl

Zubereitung:

Quinoa bei mittlerer Hitze mit etwas Salz 15 Minuten lang köcheln lassen. Zwischenzeitlich Zuckerschoten schräg halbieren . Die Gurke längs halbieren und in mehreren kleinen Streifen schneiden.

Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Entweder Roastbeef in Stücke zupfen oder das Steak medium anbraten und in feine Streifen schneiden. Ich bevorzuge eher das saftige Steak. Nun Quinoa in einem Sieb abgießen und mit den Zuckerschoten, Gurkenstreifen, Roastbeef oder Steakstreifen in einer Schüssel vermengen.

Für die Marinade Knoblauch schälen und fein hacken. Mit Essig, Limettensaft und Sojasoße verrühren. Öl dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken (jeweils ca. eine Prise)  und alles gut vermischen. Das Dressing zu dem Salat geben und gut umrühren.

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Dieses Rezept stammt ursprünglich aus der „LECKER Christmas“ Spezialausgabe 2015.

Weintrauben Dessert

Was ich euch heute zeigen werde, ist ein absolut fantastisches Mitbringsel zu jeder Party, Familienfeierlichkeit oder für die Kollegen auf Arbeit. Meldet euch nicht mehr bei der Einteilung der Speisen für den üblichen Nudelsalat, sondern ab sofort für die Nachspeise :).

Was gibt es denn besseres, als ein Rezept in der Sammlung zu haben, welches absolut einfach in der Zubereitung ist und sogar fast jedem zusagt? Auch die Menge des Weintrauben Desserts kann beliebig vervielfacht werden, sollten doch mal mehr Gäste erscheinen. Das und der Geschmack macht es zu einem perfekten Nachtisch ohne viel Firlefanz.

Für die Fotos habe ich dieses Mal Einweckgläser verwendet, da es einfach schöner aussieht. Normalerweise nehme ich aber eine ganz normale Schüssel und schichte darin die einzelnen Komponenten.

Christin, danke noch einmal für dieses wunderbare Rezept! 😉

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Zutaten für 5-6 Gläser oder eine mittlere Schüssel:

  • 1 kg kernlose Weintrauben
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Magerquark
  • 250 g Schlagsahne
  • 250 g Mascarpone
  • 2 Packungen Kekse

Zubereitung:

Zunächst die Weintrauben abwaschen und halbieren. „Faule“ können auch die Weintrauben ganz lassen, angenehmer sind jedoch die Halbierten. Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerkleinern.

Die Sahne mit Vanillezucker und dem normalen Zucker steif schlagen. In einer separaten Schüssel Mascarpone und Magerquark verrühren und zum Schluss beide Massen zusammen vermengen.

Nun nehmt ihr euch die Gläser oder die Schüssel und schichtet die Komponenten jeweils zwei Mal in folgender Reihenfolge: Weintrauben, Creme, Kekse …. Weintrauben, Creme, Kekse … Du wirst erstaunt sein, wie perfekt die einzelnen Zutaten miteinander harmonieren werden!

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