Rugalach Hörnchen von Cynthia Barcomi

Wie einige bereits wissen, habe ich meine Backleidenschaft durch das „Kochbuch für Feste“ von Cynthia Barcomi entdeckt. Dementsprechend habe ich natürlich alle weiteren Bücher von ihr erworben und diese wollen nun endlich mal ausprobiert werden.

Heute habe ich mich für das jüdische Gebäck „Rugalach“ bzw. „Rugelach“ mit einer Schokoladen-Nuss-Füllung entschieden. Diese Hörnchen bestehen wie bei einem Mürbeteig aus viel Butter, jedoch mit dem Unterschied, dass der Teig zusätzlich mit Frischkäse zubereitet wird.

Kleiner Tipp: damit man sich die 2 Stunden Wartezeit erspart, kann 
man den Teig wunderbar einen Abend vorher zubereiten und über
Nacht in den Kühlschrank stellen.

Zutaten für den Teig (48 Stück):

  • 280 g Mehl
  • 30 g Puderzucker, gesiebt
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Vanille-Aroma
  • 230 g Butter, gewürfelt
  • 230 g Frischkäse
  • 1/2 TL Zitronensaft
  • 4 EL Puderzucker zum Bestreuen

Zutaten für die Schokoladen-Nuss-Füllung:

  • 50 g Walnüsse
  • 150 g Zartbitterkuvertüre, fein gehackt
  • 50 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt

Zubereitung:

Zuerst Mehl, Puderzucker, Salz, Zitronensaft und das Vanille-Aroma vermischen. Danach die Butter und den Frischkäse hinzufügen und alles entweder mit dem Knethaken des Rührgerätes grob vermengen oder mit den Fingerspritzen zerkrümeln.

Nun den Teig auf eine leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer dicken Wurst 🙂 formen, in 4 gleich große Stücke teilen und etwas platt drücken. Die Scheiben nun jeweils auf ein Stück Klarsichtfolie legen und stapeln. Diese für mindestens 2 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank aufbewahren.

Nach der Kühlzeit den Ofen auf 185 °C Umluft vorheizen.

Nachdem sie für einige Zeit in der Kälte verharren durften, rollt sie auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche in jeweils gleich große „Scheiben“ (ca. 0,2 cm hoch, Durchmesser ca. 26 cm) aus. Für die gleichmäßige Form und Größe könnt ihr als Hilfsmittel eine große Schüssel nehmen (oder eine Springform) und den Teig wie Plätzchen ausstechen. Den überschüssigen Teig gerne auf die restlichen Teigklumpen verteilen. Hier gilt es wieder zügig zu arbeiten, da sonst die Butter schmilzt und es eine riesengroße Schweinerei gibt.

Im nächsten Schritt könnt ihr die Füllung vorbereiten. Hierfür einfach alle Zutaten in einer Schüssel vermengen.

Danach den Teig wie bei einer Torte in 12 gleich große Stücke teilen. Das geht am einfachsten mit einem Pizzaschneider oder einem Messer. Mit einem Teelöffel verteilt ihr die Füllung auf jedes Stück und rollt dieses von der breiteren Seite ein. Diesen Schritt mit allen Teilstücken wiederholen.

Die Hörnchen auf Backbleche verteilen und für 10-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Danach abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Da das Aufrollen ein wenig Zeit in Anspruch nimmt, habe ich immer ein Blech gebacken und parallel mich an den nächsten Teig gemacht.

Quelle: „BACKEN – I love baking“ von Cynthia Barcomi.

Marzipan-Tarte von Cynthia Barcomi

Wahnsinn!
Mein letzter Beitrag liegt fast ein Jahr zurück und nun wird es wieder Zeit, die Seite mit Leben zu füllen.
Auf Grund der aktuellen Situation (Corona) befinden sich momentan sehr viele Menschen im Home Office und suchen bereits nach neuen Hobbys bzw. haben sich vorgenommen, öfter wieder zu backen :). Und hier komme ich ins Spiel.

Damit ihr nicht stundenlang in irgendwelchen Social Media Plattformen nach tollen neuen Rezepten suchen müsst, schaut einfach auf meiner Rezept-Seite vorbei und ich garantiere euch, dass jedes einzelne Rezept mega lecker ist ;).

Für heute habe ich eine Marzipan-Tarte aus „Barcomi´s Backschule“ rausgesucht. In diesem Buch wird sie „Pasta-Frolla-Tarte“ genannt. Wisst ihr, woran mich dieses Meisterstück erinnert? Kennt ihr diese Mandelhörnchen mit Schokoüberzug? Oh mein Gott! Genau so schmeckt die Tarte.

Welche Form wird benötigt? 1 Tarteform (20-23 cm Durschmesser).

Zutaten für den Mürbeteig:

  • 325 g Mehl
  • geriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 65 g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Backpulver
  • 175 g kalte Butter, in Würfel geschnitten
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 60 ml kaltes Wasser

Zutaten für die Füllung:

  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 75 g weiche Butter
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • 40 g Speisestärke
  • 100 g Marmelade nach Belieben (ich habe Erdbeermarmelade verwendet)
  • 40 g Mandelblättchen

Zubereitung:

In einer Schüssel Mehl, geriebene Zitronenschale, Zucker, Salz, Backpulver und Butter vermengen und mit dem Handrührgerät grob vermengen. Nach und nach das Ei, Eigelb und Wasser dazugeben und kurz vermischen.

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig kurz kneten, ihn in Frischhaltefolie wickeln und für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Nun den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen und den Teig zwischen 2 Stücken Backpapier ausrollen. Diesen nun in die Tarte-Form legen und leicht andrücken. Hier ist es wichtig, dass ihr den Teig bis zur Rand-Oberkante und sogar etwas darüber „überstehen“ lasst. Während des Backens wird sich der Teig nämlich etwas zusammenziehen.

Stellt den Teig für weitere 15 Minuten in den Kühlschrank.

Nach den 15 Minuten mehrmals mit einer Gabel den Teig einstechen und für 10 Minuten backen lassen. Danach den Boden mind. 10 Minuten auskühlen lassen und den Ofen auf 175 °C reduzieren.

Zwischenzeitlich könnt ihr nun die Füllung vorbereiten. Hierfür die Marzipanrohmasse mit dem Handrührgerät cremig rühren, die weiche Butter hinzufügen sowie Zucker, Eier und Speisestärke. Alles so lange verrühren, bis eine cremige Masse entsteht.

Als nächstes die Marmelade auf dem Boden verteilen. Danach die Marzipanfüllung darübergeben und zum Schluss die Mandelblättchen verteilen.

Die Tarte in dem unteren Drittel des Backofens für 25 Minuten backen. Solltet ihr nach 10 Minuten sehen, dass der Kuchen zu dunkel wird, gerne mit Backpapier abdecken.

Quelle: „Barcomi´s Backschule“ von Cynthia Barcomi.

Rhabarberkuchen mit weißer Schokolade

Sobald die Rhabarber-Saison beginnt, muss ich sofort an ein bestimmtes Rezept von mir denken. Normalerweise sollte man ja immer neue Rezepte posten, jedoch ist und bleibt der Beitrag aus 2015 eins meiner Lieblinge. Daher nutze ich die Chance, um den Kuchen wieder in euer Gedächtnis zu rufen, statt einen Neuen vorzustellen 🙂 –> Rhabarberkuchen mit weißer Schokolade.

Da mir aber für das Rezept eine Orange fehlte, habe ich diese durch 100 ml Apfelsaft ersetzt.

Zutaten für ein kleineres Backblech (ca. 26 x 38 cm):

  • 1 kg Rhabarber
  • 100 ml Apfelsaft
  • 1 TL Zitronenzeste
  • 200 g weiße Kuvertüre
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker + 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 400 g Mehl
  • 3 TL Backpulver

Zubereitung:

Rhabarber waschen, schälen und in circa 2 cm lange Stücke schneiden, sowie die weiße Kuvertüre hacken.

Nun die weiche Butter, Zucker, 1 Prise Salz und die Zitronenzeste mit dem Mixer 5 Minuten lang schaumig schlagen. Jetzt die Eier nach und nach jeweils 30 Sekunden unterrühren. In einer separaten Schüssel Mehl und Backpulver vermengen und zu der Butter-Zucker Mischung geben. Hier immer Mehl und den Apfelsaft abwechselnd dazugeben und weiter mit dem Mixer verrühren. Nachdem alles gut vermengt ist, die Hälfte der Kuvertüre mit einem Gummispachtel  unterheben.

Den Ofen auf 170 °C Umluft (190 °C Ober-Unterhitze) vorheizen und das Backblech einfetten.

Den Teig auf das gefettete Backblech geben und die Rhabarberstücken darüber verteilen. Nach 20-minütiger Backzeit den Kuchen rausholen, 2 EL Zucker rüber streuen und die restliche weiße Kuvertüre darüber verteilen. Nun den Kuchen wieder für 15 Minuten in den Ofen schieben. Fertig ist der Rhabarberkuchen.