Protein Energy Balls

Neues Jahr, neue Vorsätze oder? Falls auch ihr etwas mehr auf eure Linie achten wollt, gibt es hier ein sehr leckeres und einfaches Rezept für Protein Energy Balls. Ein perfekter Snack für zwischendurch und ganz ohne ein schlechtes Gewissen.

Zutaten:

  • 40 g Kokosöl
  • 20 g Honig
  • 40 g Erdnussmus
  • 75 g gemahlene Haselnüsse
  • 20 g Proteinpulver nach Wahl (ich habe Vanille und Fruit Punch genommen)
  • 20 g ungesüßter Kakao
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 100 g gemahlene Mandeln

Zubereitung für 12 Energy Balls:

Das Kokosöl in der Mikrowelle schmelzen und anschließend mit den restlichen Zutaten, bis auf die gemahlenen Mandeln, in einem Mixer vermengen. Im Nachgang die Masse für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, damit sich später die Kugeln besser formen lassen. Mit den Händen 12 Kügelchen formen und sie anschließend in den gemahlene Mandeln wälzen.

Mürbeteigplätzchen

In der Weihnachtsbäckerei 
Gibt es manche Leckerei 
Zwischen Mehl und Milch 
Macht so mancher Knilch 
Eine riesengroße Kleckerei
In der Weihnachtsbäckerei 

Rolf Zuckowski

Es ist der 1. Advent und die Zeit des Plätzchenbackens hat begonnen. Und welche Plätzchen eignen sich für den Startschuss am besten? Ja klar! Die Mürbeteigplätzchen. Ein absoluter Klassiker. 

Vor 3 Jahren habe ich euch bereits ein sehr schönes Rezept präsentiert und da man das Rad ja nicht neu erfinden muss, werde ich es hier noch einmal vorstellen. 

Zutaten für circa 70 Plätzchen (4 Backbleche):

  • 500 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eier (Größe M)
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Zucker
  • 250 g Butter

Zutaten für die Verzierung (hier sollte jeder das Verwenden, was er am liebsten mag):

  • etwas Puderzucker und Zitronenessenz (oder Saft einer halben Zitrone) für den Zuckerguss
  • 100 g Zartbitterkuvertüre gehackt, für die Glasur
  • Bunte Streusel, Hagelzucker, Zuckerperlen usw.

Zubereitung:

Die Zubereitung des Teiges ist relativ einfach. Vermengt Mehl, Backpulver, Eier, Vanillezucker, Salz, Zucker und Butter in einer Schüssel und knetet alles ordentlich mit dem Knethaken durch. Stellt den Teig für mindestens 30 Minuten (besser wären 60 Minuten) in den Kühlschrank, sodass der Teig wieder etwas härter wird.

Nun rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus (0,5 cm) und stecht mit den Ausstechförmchen die Plätzchen aus. Wiederholt diesen Prozess so lange, bis kein Teig mehr übrig bleibt. Verteilt die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lasst sie bei 170 °C Ober- und Unterhitze für 12-15 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind.

Ich habe es so gemacht, dass ich immer ein Blech im Ofen hatte und zwischenzeitlich weitere Plätzchen ausgestochen habe. So konnte immer eine Fuhre Plätzchen bereits auskühlen.

Jetzt 3-4 EL Puderzucker mit Saft einer halben Zitrone bzw. 1 Esslöffel Zitronenessenz verrühren, bis es die Konsistenz von Tapetenkleister hat :).

Da ich ja Schokolade über alles liebe, darf bei mir natürlich die Schoko-Glasur nicht fehlen. Hierzu nehmt 100 g Zartbitterkuvertüre, gebt sie in einen kleinen Topf und lasst sie bei sehr niedriger Hitze schmelzen. Danach in ein kleineres Gefäß umfüllen und etwas abkühlen lassen.

Hier kommt der Teil, bei dem ich euch keine Anleitung geben kann/möchte. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und verziert die Plätzchen mit allen möglichen Hilfsmitteln (bunte Streusel, Zuckerperlen, Schokoraspel, Nüsse, Schokolade usw.), sodass sie ansprechend aussehen. Vorher müsst ihr aber natürlich noch die Plätzchen mit Zuckerguss oder Schokolade einstreichen, damit die „Dekosachen“ kleben bleiben.

Banoffee Pie

Das heutige Rezept ist ein Besonderes. Zum einem widerspricht es eigentlich meinen Geschmack und zum anderen wird der Kuchen nicht gebacken 🙂 und dennoch schmeckt der Kuchen einfach fantastisch. 

Das erste Mal haben wir ihn vor ein paar Wochen in Schottland gegessen und uns sofort verliebt. Scheinbar ist dieser Kuchen ein Klassiker in der schottischen Küche. Der Banoffee Pie. Klar … wenn man weiß, woraus der Kuchen besteht, dann könnte man auf keinen besseren Namen kommen: „Ban“ = Banane; „offee“ = Toffee. Weitere Komponenten sind Sahne, ein buttriger Keksboden und noch mehr Toffee bzw. Karamell. Nom Nom nom.

Zutaten für den Boden:

  • 100 g zerlassene Butter
  • 225 g Haferkekse (z.B. von Brandt)

Zutaten für das Karamell :

  • 75 g Butter
  • 75 g braunen Zucker, fein
  • 397 g gesüßte Kondensmilch

Zutaten für das Topping:

  • 2 Banenen
  • 150 ml Sahne
  • etwas Kakaopulver

Zubereitung:

Am besten eignet sich hierfür eine 20er Tarteform mit einem herausnehmbaren Boden. 

Gebt die Kekse in einen Gefrierbeutel und zerkleinert diese mit einem Nudelholz. Alternativ funktioniert das auch einwandfrei mit einer Moulinette. Vermengt die Kekskrümel mit der flüssigen Butter und gebt diese anschließend in die Tarteform. Mit einem Löffel drückt ihr nun die Krümelmischung fest an den Boden sowie an den Rand. Lasst den Boden für circa 10 Minuten im Kühlschrank abkühlen.

Währenddessen gebt ihr den braunen Zucker sowie die Butter in eine gutbeschichtete Pfanne und rührt so lange (bei geringer Temperatur) bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern. Sobald die Butter-Zucker-Mischung wie auf dem Bild aussieht, könnt ihr nun die Kondensmilch dazugeben und die Temperatur höher stellen, bis es anfängt zu blubbern. Rühren nicht vergessen ;).

Das ist der Zeitpunkt, wo die Kondensmilch hinzugefügt werden sollte.

  Sobald die Mischung etwas dicker geworden ist und Karamell zum Verwechseln ähnlich sieht, die Pfanne beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. Anschließend das Karamell über den Keksboden verteilen und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Kleiner Tipp: falls ihr den Kuchen für den nächsten Tag vorbereiten wollt, dann solltet ihr ab diesem Schritt aufhören.

Während das Karamell abkühlt, die Bananen in feine Scheiben schneiden und die Sahne mit dem Mixer steifschlagen. Nach der Stunde Abkühlzeit die Bananenscheiben auf dem Boden verteilen und die Sahne darüber geben. Mit etwas Kakaopulver bestreuen und nur noch genießen. Warum kommt kein Zucker in die Sahne? Weil der Kuchen durch das Karamell schon süß genug ist. Glaubt mir :).

Das Originalrezept findet ihr hier.