Buchtel mit Streusel, Vanillepudding und Pflaumenmus

Beim Stöbern durch Instagram ist mir ein Rezept von Patrick Rosenthal ins Auge gestochen. „Buchteln mit Streusel und Vanillepudding“. Da konnte ich einfach nicht widerstehen. Zumal seine Bilder einfach toll aussehen. Richtig zum Anbeißen! –> Hier geht es zu seinem Rezept: Buchteln

Viele fragen sich jetzt bestimmt: „Was sind denn bitte Buchteln?“. Vergleichbar eigentlich mit Germknödel, nur ohne Füllung. In Bayern werden sie zum Beispiel „Ofennudeln“ oder „Rohrnudeln“ genannt.

Es wird aber auch mal wieder Zeit für ein ordentliches Hefeteig-Rezept oder? Diese machen mir irgendwie am meisten Spaß.

Hinter den Kulissen 🙂

Zutaten für 24 Buchteln
  • 750 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 100 g weiche Butter
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 320 ml Milch
  • 1 ½ Würfel Hefe ca. 60g
Zutaten für die Streusel
  • 200 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 100 g Butter
  • 1 TL Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
Außerdem
  • 200 g Pflaumenmus 
  • 1 Packung Vanillepudding
  • je nach Belieben eine Kugel Eis pro Buchtel

Zubereitung

Mehl, Zucker, Eier, Butter, Vanillemark und Salz vermengen. Milch in einem Topf leicht erwärmen, die Hefe dazugeben und solange rühren, bis sie sich aufgelöst hat. Die Milch nun zu dem Mehlgemisch dazugeben und mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verrühren. Für circa 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Danach den Teig „niederboxen“ und auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals ordentlich durchkneten. Nun ihn in 24 Stücke teilen und zu kleinen Kügelchen formen. Diese in eine große gefettete Auflaufform (bzw. 2 kleine) geben und für weitere 30 Minuten gehen lassen. 

nach der „Gehzeit“

Nun alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und mit den Händen gut durchkneten.

Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten und beiseite stellen. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen .

Nachdem der Teig lange genug gehen konnten, könnt ihr nun den Vanillepudding und das Pflaumenmus über die Kügelchen streichen und die Streusel darüber verteilen.

Zum Schluss die Buchteln für ca. 30 Minuten backen lassen und sie je nach Belieben mit einer Kugel Eis genießen.

Zitronenkuchen

Für eine sehr gute Freundin habe ich mich heute in die Küche gestellt, um es noch einmal mit einem klassischen Zitronenkuchen zu probieren. Das letzte Mal ging es auf Grund der hohen Dosis an Zucker etwas in die Hose und hat es deshalb leider nicht auf meinen Blog geschafft. Dieses Mal ist es aber anders. Sogar ich muss gestehen, dass mir dieser „Fruchtkuchen“ sehr sehr gut mundet. Sonst tendiere ich ja eher zur Schokolade, wie man unschwer anhand meiner vorherigen Beiträge erkennen kann :).

Zutaten für eine Kastenform

  • etwas Butter für die Kastenform
  • 2 EL + 50 g Maisgrieß (Polenta)
  • 200 g Frischkäse
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g + 150 g  Puderzucker 
  • 3 Eier
  • 220 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 50 ml + 2 EL Zitronensaft
  • Schalenabrieb von 2 Zitronen
  • 350 g Mascarpone

Zubereitung

Den Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen (180°C Ober- Unterhitze). Die Kastenform einfetten und mit 2 EL Polenta ausstreuen. Frischkäse, weiche Butter und 200 g Puderzucker mit einem Handrührgerät vermengen. Die Eier nach und nach dazugeben und ordentlich verrühren. In einer separaten Schüssel 50 g Polenta, Natron und Backpulver mischen und danach abwechselnd mit Zitronensaft und dem Schalenabrieb zu dem Teig geben.

Den Teig in die Form geben und für ca. 1 h backen. Bitte unbedingt zum Schluss die Garprobe mit einem Holzstäbchen durchführen und schauen, ob noch Teig kleben bleibt. Falls ja, dann den Kuchen für ca. 5-10 Minuten weiter backen lassen. Nun den Kuchen aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten auskühlen lassen, bevor ihr in aus der Form stürzt. 

Für die Glasur: Mascarpone mit Puderzucker und Zitronensaft verschlagen und auf den Kuchen verteilen.

Das Originalrezept ist in der aktuellen Ausgabe der „deli“ zu finden (1/2018).

Low Carb Brownie

Wie in meinem vorherigen Beitrag bereits erwähnt, gibt es viele leckere Rezepte, die nicht gleich automatisch das schlechte Gewissen herausfordern müssen. In diesem Fall gibt es einen Brownie der komplett ohne raffinierten Zucker, Mehl und Butter auskommt. Bedeutet aber nicht, dass er weniger süß schmeckt. Ganz im Gegenteil. Diejenigen, die ein Stück abbekommen haben, können das bestätigen :). 

Als leidenschaftliche Bäckerin muss ich aber auch gestehen, dass ich vor diesem Rezept und das Ergebnis etwas Respekt hatte. Zu einem tollen Kuchen gehörten für mich ganz klar Mehl, Eier und Butter fast immer dazu. Hier wurde ich jedoch eines Besseren belehrt. Traut euch und seid genau so mutig wie ich und probiert mal was anderes aus! Ihr werdet es nicht bereuen.

Zutaten:

  • 180 g Zartbitterschokolade (mind. 70 % Kakaoanteil)
  • 2 reife Avocados
  • 120 g Xylit Zuckerersatz (Zuckeralkohol auf Basis von Birken- und Buchenholz)
  • 2 TL Kaffeepulver (löslicher Kaffee)
  • Vanillemark aus einer Schote
  • 2 Eier
  • 60 g + 40 g Backkakao
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • etwas Salz
  • 80 g Ahornsirup
  • 60 g Kokosöl

Zubereitung:

Den Backofen auf 160 °C Umluft (E-Herd 160 °C) vorheizen. Eine Backform (ca. 20 x 20 cm) mit Backpapier auslegen. Schokolade grob hacken. 60 g davon in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Avocados halbieren, den Stein entfernen und das Fruchtfleisch von der Schale lösen. Mit  Xylit, Kaffeepulver und Vanillemark mit Hilfe eines Pürierstabs fein pürieren. Dabei nach und nach die geschmolzene Schokolade dazugeben. 

Eier unter die Masse mixen. 60 g Kakao, Mandeln und 1/4 TL Salz mischen und unterrühren. 60 g gehackte Zartbitterschokolade unterheben. Nun den Teig in Form geben und glatt streichen. Für ca. 25-30 Minuten backen lassen.

Für das Frosting die restliche Schokolade (60 g) mit 80 g Ahornsirup und Kokosöl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren schmelzen lassen. 40 g Kakao und eine Prise Salz dazugeben. Frosting und Brownie mindestens eine halbe Stunde auskühlen lassen. Danach den Brownie aus der Form heben und das Frosting darüber verteilen. Am besten ist es, wenn ihr den „Kuchen“ noch für mindestens 1,5 h im Kühlschrank aufbewahrt. 

Fertig ist der Low Carb Brownie und kann mit gutem Gewissen verputz werden.

Zu finden ist die Origianlversion in der aktuellen Ausgabe der „LECKER Healthy“, Special N° 1/2018.