Russischer Zupfkuchen

Nach einer 2-monatigen Pause kribbelte es mir wieder in den Fingern, sodass ich mich in die Küche gestellt habe, um einen leckeren Kuchen zu zaubern. Nicht ganz unschuldig daran waren meine netten Arbeitskollegen, die immer wieder einen Spruch fallen lassen haben, dass ein Kuchen auch mal wieder ganz nett wäre :). Recht hatten sie. 

Somit stelle ich euch heute einen absoluten Klassiker in der deutschen Backstube vor: der Russische Zupfkuchen. In diesem Fall habe ich mich gegen eine runde Springform entschieden und stattdessen nach einer rechteckigen Backform gegriffen. So können mehr hungrige Mäuler auf Arbeit gestopft werden :). 

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Rezept nach der langen Pause eine kleine Freude bereiten kann.

 Zutaten für eine rechteckige Backform ca. 26 x 38 cm:

  • 425 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 40 g Kakaopulver zum Backen
  • 200 g + 250 g Zucker
  • 4 Päckchen Vanillezucker
  • 6 Eier (Größe M)
  • 250 g + 375 g weiche Butter
  • 1 kg Magerquark 
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver

Zubereitung:

Mehl, Backpulver und Kakaopulver mischen und in eine größere Schüssel sieben. 200 g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier und 250 g Butter dazugeben und alles mit dem Knethaken vermengen. 2/3 des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (Größe eurer Backform ) und in die Backform legen. Der Rest wird für die Streusel benötigt.

Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen (180°C Ober-/Unterhitze). Die restlichen 375 g Butter in einen kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und dann etwas abkühlen lassen. Quark, 250 g Zucker, 4 Eier, 2 Päckchen Vanillezucker, Puddingpulver und Butter mit dem Schneebesen des Mixers zu einer glatten Creme verrühren. Diese dann auf den Teig verteilen.

Der Rest des Teiges (den ihr beiseite gestellt habt) wird nun für die Streusel benötigt. Verteilt diese gleichmäßig über den Teig und lasst ihn im vorgeheizten Ofen für 45 Minuten backen.

Hefekuchen mit Johannisbeeren

Habt ihr mal Lust auf einen bodenständigen, klassischen und superleckeren Hefekuchen? Dann müsst ihr unbedingt diesen Kuchen ausprobieren. Vom Teig bis hin zu den Streuseln ist er einfach nur gigantisch!

Falls ihr nicht so sehr auf Johannisbeeren steht, könnt ihr diese durch jede beliebige Frucht ersetzen. In diesem Fall passen aber die sauren Johannisbeeren wunderbar zu dem süßen Hefeteig. 

Zutaten für den Teig:

  • 500 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 1 Würfel (30 g) frische Hefe
  • 100 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 Ei, leicht verquirlt mit einer Prise Salz
  • 500 g Schale Johannisbeeren
  • 3 EL flüssige Butter zum bestreichen des Teiges

Zutaten für die Streusel:

  • 300 g Mehl
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker 

Zubereitung:

250 ml Milch mit 100 g Butter in einem kleinem Topf bei geringer Temperatur zum schmelzen bringen. Achtung! Die Milch darf nicht zu heiß werden, da die Hefe das überhaupt nicht mag ;). Danach etwas abkühlen lassen.

Während das Milch-Butter-Gemisch abkühlt, gebt ihr das Mehl in eine große Schüssel und drückt mittig mit dem Löffel eine Mulde, sodass 250 ml Milch am Ende reinpassen. Das verquirlte Ei am Rand drumherum verteilen (oberhalb der Mulde). In die Mulde 100 g Zucker geben sowie die Hefe reinbröseln. Zum Schluss das Milch-Butter-Gemisch in die Mulde geben und nach und nach immer mehr Mehl von außen dazu nehmen, bis ein Teig entsteht. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig mit den Händen weiterkneten, bis der Teig sich schön geschmeidig anfühlt. Nun den Teig mit einem feuchten Küchentuch abdecken und ihn für circa 1h gehen lassen, bis dieser sich verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Streusel vorbereiten. Hierfür alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Mixers gut vermengen.

Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nachdem der Teig schön aufgehen konnte, ihn nochmals mit den Händen kneten, bis die Luft entweichen konnte. Rollt diesen zu einem Rechteck (Größe eines Standardbackblechs) aus und legt ihn auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Zugedeckt für weitere 15 Minuten gehen lassen. Den Teig mit 3 EL flüssiger Butter bestreichen und mit den Johannisbeeren belegen. Die Streusel gleichmäßig darüber verteilen und für ca. 30 Minuten backen lassen.

Quinoa-Kichererbsensalat mit Avocado

In diesem Beitrag möchte ich euch mal wieder zur Abwechslung ein leckeres und gesundes Gericht vorstellen. Zwar könnte ich gut und gerne jeden Tag Kuchen essen, würde dann aber aus allen Nähten platzen :). Daher ist es nicht verkehrt, auch mal zu gesünderen Lebensmitteln zu greifen oder? 

Überzeugt auch ihr euch von diesem leckeren Salat mit Quinoa, Zucchini, Kichererbsen und Avocado. Ich verspreche euch, ihr werdet nicht enttäuscht sein!

Zutaten für 2-3 Personen

Für die Marinade:

  • 1 Knoblauchzehe, kleingehackt 
  • 2 EL Honig
  • 4 EL Sesamöl
  • Saft einer Zitrone
  • Salz & Pfeffer

Restliche Zutaten:

  • 100 g Quinoa
  • 1 Zucchini 
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 1 Dose Kichererbsen (425 ml)
  • Öl zum braten
  • 1 Avocado, in Scheiben geschnitten
  • Kresse

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Marinade vermengen und beiseite stellen.

Quinoa nach Verpackungsanleitung zubereiten (10-15 Minuten in gesalzenes Wasser kochen). In der Zwischenzeit Zucchini in kleine Würfel und die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Kichererbsen abspülen und abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zucchini zuerst darin anbraten, danach Lauchzwiebeln und Kichererbsen dazugeben und für weitere 3 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 

Quinoa und Marinade vermengen, Zucchini-Kichererbsenmischung dazugeben und die Avocado  sowie Kresse (je nach belieben) darüber verteilen. Ging doch schnell oder?