Zimt Hefekranz

Dieses Wochenende konnte ich es nicht mehr aufschieben. Es war einfach mal wieder an der Zeit, etwas tolles zu backen und da ich ein riesen Fan von Hefeteig bin, sollte es dieses Mal ein Hefekranz sein. Zimtschnecken gab es in der Vergangenheit ja zu Genüge ;).

Und ganz ehrlich ihr Lieben. Dieses Rezept wird euch nicht enttäuschen. Der Teig ist super saftig und schmeckt einfach nur himmlisch!

Zutaten für den Hefeteig:

  • 300 ml Milch
  • 60 g weiche Butter
  • 500 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (Größe M)

Zutaten für die Füllung:

  • 150 g brauner Zucker (alternativ normalen Zucker verwenden)
  • 150 g Butter
  • 2 EL Zimt
  • 1 EL Grafschafter Zuckerrübensirup

Zutaten für die Glasur:

  • 125 g Puderzucker
  • 1-2 EL Milch
  • 1 Spritzer Zitronenessenz

Zubereitung:

Zu allererst erwärmt ihr Butter und Milch bei geringer Hitze in einem kleinen Topf, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Die Buttermilch darf am Ende nur lauwarm sein. Solltet ihr sie doch etwas zu doll erhitzt haben, stellt sie für einen kurzen Moment in den Kühlschrank.

Mehl, Zucker, Hefe und eine Prise Salz in eine große Rührschüssel geben. Die lauwarme Buttermilch und ein Ei dazugeben und mit dem Knethaken eines Rührgerätes 5 Minuten kneten (lassen :)). Hoch lebe die KitchenAid! Sollte der Teig zu klebrig sein, dann etwas Mehl dazugeben, bis sich daraus eine Kugel formen lässt. Diese Kugel am besten auf einer bemehlten Arbeitsfläche formen. Gebt den Teig wieder in die Schüssel, dichtet sie mit Klarsichtfolie ab und legt ein Geschirrtuch rüber. Den Teig nun für ca. 90 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit könnt ihr nun die Füllung vorbereiten. Hierfür vermengt ihr die weiche Butter, Zimt, Grafschafter Zuckerrübensirup und Zucker mit einem Mixer und stellt es erst einmal beiseite.

Nachdem der Teig in Ruhe gehen konnte, boxt ihr ihn nieder, bis die ganze Luft entweichen konnte und rollt ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck aus. Im Anschluss die Butter-Zimt-Füllung gleichmäßig darauf verteilen und jeweils einen 1 cm Rand freilassen.

Nun den Teig von der Längsseite her eng aufrollen. Die Rolle in der Mitte mit einem scharfen Messer teilen, jedoch am Anfang ca. 3 cm aussparen.

Hier habe ich den Teig nach dem Aufrollen hochkant gelegt, damit ich besser schneiden konnte)

Hier kommt der schönste Teil. Beide Hälften (Zimt-Schnittflächen nach oben zeigend) nun umeinander wickeln, bis ihr am Ende angekommen seid. Diese schön zusammendrücken.

Zum Schluss legt ihr den Zopf zu einem Kreis und verbindet auch hier wieder die Enden.

In meinem Fall habe ich den Kranz in eine gefettete ofenfeste Pfanne gelegt und 20 Minuten gehen lassen. Falls ihr solch eine Pfanne nicht besitzt, könnt ihr genau so gut eine normale Springform verwenden (24er oder 26er). In der Zwischenzeit den Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen lassen.

Im vorletzten Schritt den Kranz für 30 – 35 Minuten backen lassen. Bei meinem Ofen waren 32 Minuten ideal.

Letztendlich könnt ihr die Glasur vorbereiten. Hierfür alle Zutaten vermengen und über den fertig gebackenen Zimt Hefekranz verteilen.

Am besten schmeckt der Hefekranz direkt nach dem Backen, wenn er noch warm ist.

Lasst es euch schmecken!

Protein Energy Balls

Neues Jahr, neue Vorsätze oder? Falls auch ihr etwas mehr auf eure Linie achten wollt, gibt es hier ein sehr leckeres und einfaches Rezept für Protein Energy Balls. Ein perfekter Snack für zwischendurch und ganz ohne ein schlechtes Gewissen.

Zutaten:

  • 40 g Kokosöl
  • 20 g Honig
  • 40 g Erdnussmus
  • 75 g gemahlene Haselnüsse
  • 20 g Proteinpulver nach Wahl (ich habe Vanille und Fruit Punch genommen)
  • 20 g ungesüßter Kakao
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 100 g gemahlene Mandeln

Zubereitung für 12 Energy Balls:

Das Kokosöl in der Mikrowelle schmelzen und anschließend mit den restlichen Zutaten, bis auf die gemahlenen Mandeln, in einem Mixer vermengen. Im Nachgang die Masse für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, damit sich später die Kugeln besser formen lassen. Mit den Händen 12 Kügelchen formen und sie anschließend in den gemahlene Mandeln wälzen.

Mürbeteigplätzchen

In der Weihnachtsbäckerei 
Gibt es manche Leckerei 
Zwischen Mehl und Milch 
Macht so mancher Knilch 
Eine riesengroße Kleckerei
In der Weihnachtsbäckerei 

Rolf Zuckowski

Es ist der 1. Advent und die Zeit des Plätzchenbackens hat begonnen. Und welche Plätzchen eignen sich für den Startschuss am besten? Ja klar! Die Mürbeteigplätzchen. Ein absoluter Klassiker. 

Vor 3 Jahren habe ich euch bereits ein sehr schönes Rezept präsentiert und da man das Rad ja nicht neu erfinden muss, werde ich es hier noch einmal vorstellen. 

Zutaten für circa 70 Plätzchen (4 Backbleche):

  • 500 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eier (Größe M)
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Zucker
  • 250 g Butter

Zutaten für die Verzierung (hier sollte jeder das Verwenden, was er am liebsten mag):

  • etwas Puderzucker und Zitronenessenz (oder Saft einer halben Zitrone) für den Zuckerguss
  • 100 g Zartbitterkuvertüre gehackt, für die Glasur
  • Bunte Streusel, Hagelzucker, Zuckerperlen usw.

Zubereitung:

Die Zubereitung des Teiges ist relativ einfach. Vermengt Mehl, Backpulver, Eier, Vanillezucker, Salz, Zucker und Butter in einer Schüssel und knetet alles ordentlich mit dem Knethaken durch. Stellt den Teig für mindestens 30 Minuten (besser wären 60 Minuten) in den Kühlschrank, sodass der Teig wieder etwas härter wird.

Nun rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus (0,5 cm) und stecht mit den Ausstechförmchen die Plätzchen aus. Wiederholt diesen Prozess so lange, bis kein Teig mehr übrig bleibt. Verteilt die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lasst sie bei 170 °C Ober- und Unterhitze für 12-15 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind.

Ich habe es so gemacht, dass ich immer ein Blech im Ofen hatte und zwischenzeitlich weitere Plätzchen ausgestochen habe. So konnte immer eine Fuhre Plätzchen bereits auskühlen.

Jetzt 3-4 EL Puderzucker mit Saft einer halben Zitrone bzw. 1 Esslöffel Zitronenessenz verrühren, bis es die Konsistenz von Tapetenkleister hat :).

Da ich ja Schokolade über alles liebe, darf bei mir natürlich die Schoko-Glasur nicht fehlen. Hierzu nehmt 100 g Zartbitterkuvertüre, gebt sie in einen kleinen Topf und lasst sie bei sehr niedriger Hitze schmelzen. Danach in ein kleineres Gefäß umfüllen und etwas abkühlen lassen.

Hier kommt der Teil, bei dem ich euch keine Anleitung geben kann/möchte. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und verziert die Plätzchen mit allen möglichen Hilfsmitteln (bunte Streusel, Zuckerperlen, Schokoraspel, Nüsse, Schokolade usw.), sodass sie ansprechend aussehen. Vorher müsst ihr aber natürlich noch die Plätzchen mit Zuckerguss oder Schokolade einstreichen, damit die „Dekosachen“ kleben bleiben.