Orientalisches Millionaire´s Shortbread

Als wir das letzte Mal zu einem Familiengeburtstag in Schottland zu Besuch waren, haben wir uns buchstäblich in das typisch britische Süßgebäck „Millionaire´s Shortbread“ verliebt. Normalerweise finde ich Karamell nicht so lecker, aber seit dieser Reise kann ich die Finger nicht mehr davon lassen. Zumindest nicht mehr von dem klassischen Millionaire´s Shortbread.

In diesem Beitrag jedoch zeige euch nich das klassische Rezept, sondern die orientalische Variante von dem britisch-israelischen Küchenphilosophen Yoram Ottolenghi. Zu finden ist dieses in der Focus Ausgabe 6/2019. Der große Unterschied zu der klassischen Variante liegt darin, dass gänzlich auf Schokolade verzichtet und stattdessen die griechischen Süßspeise „Halva“ sowie Tahin verarbeitet wird. Tatsächlich mal ein ganz anderes Rezept, welches es sich lohnt, auszuprobieren.

Zutaten:

Für das Shortbread:

  • 40 g Puderzucker
  • 35 g Speisestärke
  • 40 g Zucker
  • 175 g zerlassene, abgekühlte Butter
  • Mark einer Vanilleschote
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz

Für die Halva-Füllung:

  • 200 g Halva (griechische Süßspeise)
  • 80 g Tahin (Sesampaste)

Für das Tahin-Karamell:

  • 200 g Zucker
  • 100 g weiche Butter in Flocken
  • 100 g Sahne
  • 150 g Tahin

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Eine quadratische bzw. den Maßen nahekommende Backform (20 x 20 cm) mit Backpapier auslegen. Puderzucker und Speisestärke in eine Schüssel sieben. Den Zucker dazugeben und alles mischen. Nun die zerlassene Butter dazugeben und mit dem Mixer des Rührgerätes vermengen. Anschließend bei einer niedrigen Geschwindigkeit Vanille sowie Mehl und Salz dazugeben und mischen.

Den Teig in die Backform geben und mit den Händen glätten. Etwa für 25 Minuten backen und im Anschluss auskühlen lassen (ca. 1 Stunde).

Für die Halva-Schicht Halva zerbröseln und mit Tahin verrühren. Die Mischung auf das abgekühlte Shortbread streichen und mit einem Löffelrücken gleichmäßig verteilen.

Für das Karamell Zucker und 120 ml Wasser in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze und bei gelegentlichen Rühren den Zucker auflösen lassen. Die Hitze etwas erhöhen und für weitere 12 Minuten kochen lassen, bis das Karamell goldbraun geworden ist. Vom Herd nehmen, Butter und Sahne hinzufügen und alles mit einem Schneebesen verrühren. Achtung! Hier kann es ordentlich spritzen!

Karamell auf die Halma-Schicht verteilen und für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Zum Schluss in ca. 10 x 2,5 cm Stücke schneiden.

Zitronenkuchen mit Joghurt

Diesen Zitronenkuchen habe ich gebacken, als es die Tage sommerlich warm war. Zwar für diese Jahreszeit sehr sehr ungewöhnlich, jedoch super passend, um einen fruchtigen Kuchen zu backen, damit die Vorfreude auf den Sommer noch größer wird. Man munkelt ja, dass dieser wieder so gigantisch wird, wie der Letzte.

Der Zitronenkuchen mit Joghurt schmeckt nicht nur fruchtig leicht, sondern ist auch noch in der Zubereitung super einfach. Schnappt euch ein paar Zitronen und legt einfach los! 🙂

Zutaten für den Teig:

  • 180 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 130 g Naturjoghurt, alternativ griechischer Joghurt
  • 120 g Zucker
  • 3 Eier
  • Zeste von 2 Zitronen (Schale)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 100 ml Kokosöl, alternativ 100

Zutaten für die Glasur:

  • Zeste von 1 Zitrone (Schale)
  • 180 g Puderzucker
  • 2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Den Ofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Kastenform mit Butter einfetten.

In einer mittleren Schüssel Mehl, Backpulver und Salz mischen. In einer etwas größeren Schüssel den Joghurt mit dem Zucker mixen und anschließend die Eier, Zitronenzesten und Vanilleextrakt hinzugeben.

Im nächsten Schritt die trockenen Zutaten dazugeben und alles so lange mixen, bis alles gut vermengt ist. Zum Schluss das Kokosöl dazugeben und wieder so lange rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Den Teig in die gefettete Kastenform geben und für ca. 50 Minuten backen. Macht unbedingt am Ende den Zahnstochertest (mittig) und schaut, ob noch etwas Teig kleben bleibt, falls ja, dann für weitere 5 Minuten backen lassen.

Währen der Kuchen im Ofen ist, könnt ihr ganz in Ruhe den Zuckerguss vorbereiten. Hierfür alle Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren und bei Seite stellen.

Sobald der Kuchen fertig gebacken ist, ihn mindestens 10 Minuten auskühlen lassen, bevor ihr ihn mit dem Zuckerguss beträufelt.

Zimt Hefekranz

Dieses Wochenende konnte ich es nicht mehr aufschieben. Es war einfach mal wieder an der Zeit, etwas tolles zu backen und da ich ein riesen Fan von Hefeteig bin, sollte es dieses Mal ein Hefekranz sein. Zimtschnecken gab es in der Vergangenheit ja zu Genüge ;).

Und ganz ehrlich ihr Lieben. Dieses Rezept wird euch nicht enttäuschen. Der Teig ist super saftig und schmeckt einfach nur himmlisch!

Zutaten für den Hefeteig:

  • 300 ml Milch
  • 60 g weiche Butter
  • 500 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (Größe M)

Zutaten für die Füllung:

  • 150 g brauner Zucker (alternativ normalen Zucker verwenden)
  • 150 g Butter
  • 2 EL Zimt
  • 1 EL Grafschafter Zuckerrübensirup

Zutaten für die Glasur:

  • 125 g Puderzucker
  • 1-2 EL Milch
  • 1 Spritzer Zitronenessenz

Zubereitung:

Zu allererst erwärmt ihr Butter und Milch bei geringer Hitze in einem kleinen Topf, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Die Buttermilch darf am Ende nur lauwarm sein. Solltet ihr sie doch etwas zu doll erhitzt haben, stellt sie für einen kurzen Moment in den Kühlschrank.

Mehl, Zucker, Hefe und eine Prise Salz in eine große Rührschüssel geben. Die lauwarme Buttermilch und ein Ei dazugeben und mit dem Knethaken eines Rührgerätes 5 Minuten kneten (lassen :)). Hoch lebe die KitchenAid! Sollte der Teig zu klebrig sein, dann etwas Mehl dazugeben, bis sich daraus eine Kugel formen lässt. Diese Kugel am besten auf einer bemehlten Arbeitsfläche formen. Gebt den Teig wieder in die Schüssel, dichtet sie mit Klarsichtfolie ab und legt ein Geschirrtuch rüber. Den Teig nun für ca. 90 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit könnt ihr nun die Füllung vorbereiten. Hierfür vermengt ihr die weiche Butter, Zimt, Grafschafter Zuckerrübensirup und Zucker mit einem Mixer und stellt es erst einmal beiseite.

Nachdem der Teig in Ruhe gehen konnte, boxt ihr ihn nieder, bis die ganze Luft entweichen konnte und rollt ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck aus. Im Anschluss die Butter-Zimt-Füllung gleichmäßig darauf verteilen und jeweils einen 1 cm Rand freilassen.

Nun den Teig von der Längsseite her eng aufrollen. Die Rolle in der Mitte mit einem scharfen Messer teilen, jedoch am Anfang ca. 3 cm aussparen.

Hier habe ich den Teig nach dem Aufrollen hochkant gelegt, damit ich besser schneiden konnte)

Hier kommt der schönste Teil. Beide Hälften (Zimt-Schnittflächen nach oben zeigend) nun umeinander wickeln, bis ihr am Ende angekommen seid. Diese schön zusammendrücken.

Zum Schluss legt ihr den Zopf zu einem Kreis und verbindet auch hier wieder die Enden.

In meinem Fall habe ich den Kranz in eine gefettete ofenfeste Pfanne gelegt und 20 Minuten gehen lassen. Falls ihr solch eine Pfanne nicht besitzt, könnt ihr genau so gut eine normale Springform verwenden (24er oder 26er). In der Zwischenzeit den Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen lassen.

Im vorletzten Schritt den Kranz für 30 – 35 Minuten backen lassen. Bei meinem Ofen waren 32 Minuten ideal.

Letztendlich könnt ihr die Glasur vorbereiten. Hierfür alle Zutaten vermengen und über den fertig gebackenen Zimt Hefekranz verteilen.

Am besten schmeckt der Hefekranz direkt nach dem Backen, wenn er noch warm ist.

Lasst es euch schmecken!